
Was ist in List & Label 31 neu?
Die wichtigste Neuerung: List & Label 31 bringt native Unterstützung für zwei neue Cloud-Storage-Wege mit.
Neu dabei sind Provider für S3-kompatiblen Storage und Microsoft Graph. Damit lassen sich Berichte beispielsweise direkt nach Amazon S3 oder Cloudflare R2 sowie nach SharePoint und OneDrive übertragen.
S3-kompatibler Storage
Berichte können direkt in S3-kompatible Speicher exportiert werden. Dazu zählen nicht nur Amazon S3, sondern auch Dienste wie Cloudflare R2, Wasabi oder MinIO. Der Zugriff erfolgt über Access Key und Secret und ohne Einbindung eines zusätzlichen SDK.
Das ist besonders praktisch, wenn die Anwendung bereits auf objektbasierten Storage setzt oder Reports automatisiert in bestehende Verarbeitungsprozesse eingespeist werden oder als Backup in der Cloud landen sollen.
Microsoft Graph provider
Neu ist außerdem ein Microsoft Graph Provider für SharePoint und OneDrive. Damit können Reports direkt in Microsoft-365-Umgebungen abgelegt werden, ohne einen separaten Export- und Upload-Workflow daneben aufzubauen. Gerade in Business-Anwendungen ist das spannend: Viele Teams arbeiten mit SharePoint-Dokumentbibliotheken oder OneDrive-Ablagen. Wenn Reports dort direkt ankommen, landen sie automatisch im bestehenden Arbeitskontext der Anwender:innen.
Warum ist die Anbindung von Cloud-Storages wichtig?
In vielen Anwendungen ist der eigentliche Export längst nicht mehr der letzte Schritt. Häufig sollen erzeugte Dokumente direkt in eine bestehende Infrastruktur weitergereicht werden: in ein Objekt-Storage-Bucket, in einen Team-Ordner in SharePoint oder in persönliche Ablagen in OneDrive. Genau an dieser Stelle wurde es bisher oft unnötig umständlich.
Der klassische Weg sah meist so aus: Report erzeugen, temporär lokal speichern, Upload-Skript oder eigenes SDK einbinden, Datei übertragen, temporäre Datei wieder aufräumen. Das funktioniert zwar, ist aber mit zusätzlichem manuellem Aufwand verbunden und gerade in containerisierten oder skalierenden Setups alles andere als elegant.
Mit den neuen Cloud-Storage Providern in List & Label 31 entfällt dieser Umweg und der Export landet direkt im Cloud-Storage der Wahl.
Ein paar typische Szenarien
- S3 für serverseitige Prozesse: Dein Backend erzeugt Rechnungen, Lieferscheine oder Auswertungen und legt sie direkt in einem Bucket ab, aus dem andere Dienste sie weiterverarbeiten.
- SharePoint für Team-Dokumente: Reports sollen in Projekt- oder Abteilungsordnern landen, damit Fachabteilungen direkt damit weiterarbeiten können.
- OneDrive für persönliche Ablagen: Individuelle Auswertungen oder exportierte Dokumente können unmittelbar im persönlichen Arbeitsumfeld verfügbar gemacht werden.
Der eigentliche Vorteil der neuen Cloud-Storage Provider vor allem: weniger Glue Code, weniger temporäre Dateien, weniger Sonderlogik.
Für wen lohnt sich das neue Feature besonders?
List & Label 31 ist mit den neuen Cloud-Storage Providern besonders interessant für Teams, die:
• Reports automatisiert in bestehende Cloud-Workflows integrieren möchten,
• Microsoft-365-Umgebungen im Unternehmen bereits produktiv nutzen,
• auf S3-kompatiblen Object Storage setzen,
• lokale Exportpfade und nachgelagerte Upload-Prozesse reduzieren wollen,
• oder ihre Reporting-Infrastruktur fit für modernere Deployment-Szenarien machen möchten.
Genau hier zeigt sich auch der eigentliche Charme von List & Label: Reporting-Lösungen angepasst an den eigenen Use-Case und passgenau für die bestehende Anwendung.





