Physisches Drucken mit List & Label Cross Platform 31

List & Label CrossPlatform 31 erweitert den bestehenden PDF-Export um physisches Drucken für serverseitige und automatisierte Workflows. Erzeugte Reports können direkt aus der Anwendung heraus an einen physischen oder Netzwerkdrucker übergeben werden — ohne Desktop-UI, Druckdialog oder Vorschaufenster.

Vom PDF zum Druckjob

Der Ablauf bleibt bewusst schlank: Report mit List & Label als PDF exportieren, Druckoptionen setzen, PDF an PdfPrintService übergeben.

using combit.Reporting.Printing.Pdf;

var options = new PrintJobOptions
{
 Copies = 2,
 Duplex = DuplexMode.LongEdge,
 PaperSize = "A4",
 ScalingMode = PrintScalingMode.FitToPage,
 RasterDpi = 300,
 JobName = "Monthly Invoice",
 PreferPdfPassthrough = true,
 PreferGrayscale = false
};

using var printService = new PdfPrintService();

PrintResult result = await printService.PrintAsync(
 "output/report.pdf",
 "Office Printer",
 options);

Damit lassen sich typische Druckparameter direkt im Code steuern: Kopien, Duplex-Modus, Papierformat, Skalierung, Rasterauflösung, Jobname sowie die bevorzugte Ausgabe über PDF-Passthrough. PrintJobOptions ist genau für diese Konfiguration vorgesehen.

Was unter der Haube passiert

Die Assembly nimmt ein vorhandenes PDF entgegen — wahlweise als Datei oder Stream — und übergibt es an den angegebenen Drucker. Report-Erzeugung und Druckausgabe bleiben damit getrennte Schritte: List & Label erzeugt den Report, PdfPrintService kümmert sich um die Ausgabe auf dem Drucker.

Wenn möglich, wird das PDF direkt an den Drucker weitergegeben. Falls PDF-Passthrough nicht verfügbar ist oder fehlschlägt, kann auf rasterisierte Ausgabe zurückgegriffen werden. Die konkrete Methode wird abhängig von Druckerfähigkeiten und Optionen gewählt.

Auch das Ergebnis des Druckvorgangs lässt sich auswerten. PrintResult liefert unter anderem Informationen darüber, ob der Druck erfolgreich war, welche Methode verwendet wurde und welche Diagnoseinformationen verfügbar sind. Das ist besonders hilfreich, wenn Druckjobs in produktiven Umgebungen automatisch laufen und Fehler nachvollziehbar sein müssen

Plattform-Backends und Printer Discovery

Je nach Plattform verwendet die Assembly unterschiedliche Backends. Unter Windows ist standardmäßig der Win32 Print Spooler über GDI vorgesehen, unter Linux IPP over HTTP und unter macOS lpr. Auf Windows kann alternativ auch das IPP-Backend verwendet werden, wenn der Drucker über eine IPP-URI angesprochen werden soll.

Vor dem Druck können verfügbare Drucker und deren Fähigkeiten abgefragt werden. PrinterDiscoveryService ermöglicht es, Drucker aufzulisten und Eigenschaften wie Duplex-Unterstützung, Farbdruck, unterstützte Papierformate oder PDF-Passthrough zu prüfen.

Typische Szenarien

Die neue Druckfunktion ist besonders interessant, wenn Reports nicht nur erzeugt, sondern direkt in einen operativen Ablauf übergeben werden müssen: Fertigungsaufträge in der Produktion, Packlisten im Versand, Formulare im Healthcare-Umfeld oder Tagesabschlüsse im Back Office.

In solchen Fällen ist ein PDF oft nicht das Ende des Workflows, sondern die stabile Übergabe zwischen Reporting und Druck. Genau hier setzt combit.ListLabel31.CrossPlatform.Printing.Pdf an: PDF exportieren, Druckoptionen konfigurieren, Druckjob abschicken.

Weitere Details, vollständige Beispiele und Hinweise zu Backends hier: Printing to a physical printer.

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